Die Eröffnung einer Schachpartie

1. Tutorial

Die ersten Züge einer Schachpartie nennt man Eröffnung. Es gibt mehr legale Stellungen auf dem Schachbrett als Atome im Weltall. Am Anfang einer Partie sind die sinnvollen Züge beider Seiten jedoch begrenzt. Daher haben sich im Laufe der Schachgeschichte sogenannte Eröffnungsvarianten herausgebildet, die von stärkeren Spielern auswendig gespielt werden. Zu diesen Eröffnungsvarianten gibt es Tausende von Fachbüchern. Sie sind mit so schönen Namen wie Sizilianisch, Königsindisch, Drachenvariante oder Wolgagambit wichtiger Bestandteil der Schachkultur.

In der Eröffnung soll man sich möglichst nach den folgenden Faustregeln richten. Sonst kann man von einem erfahrenen Spieler schnell überrumpelt werden.

  • Besetze das Zentrum mit Bauern. Wer das Zentrum mit Bauern besetzt, kontrolliert die Mitte des Bretts. Von der Mitte des Brettes kann man seine Kräfte schnell an beiden Flügeln einsetzen. Auch die Figuren sollten auf das Zentrum zielen.
  • Entwickle Deine Figuren. Man soll zügig alle Figuren ins Spiel bringen. Das ist zeitkritisch, denn wer seine Figuren schneller entwickelt, kann als erster angreifen. Vermeide daher, eine Figur in der Eröffnung zweimal zu ziehen. Ziehe die Dame nicht zu früh, damit sie nicht mit zeitfressenden Angriffen belästigt wird.
  • Bring Deinen König per Rochade in Sicherheit. Sobald viele Figuren entwickelt sind, steht der König auf seinem Ausgangsfeld gefährdet. Es gibt Opfer, die alleine den Zweck haben, den König in der Mitte zu halten und ihn dort anzugreifen. Daher sollte man zügig rochieren. Das bringt zudem einen Turm ins Spiel. Die Rochade ist ein wertvoller Entwicklungszug, den Anfänger meist unterschätzen.

Übungen

Ziehen Sie direkt auf dem Brett, um einen Lösungszug einzugeben. Entweder drücken Sie nacheinander auf Start- und Zielfeld. Oder Sie drücken auf die Figur, halten Sie fest, ziehen Sie aufs Zielfeld und lassen Sie dort los. Mit dem Schalter 'Pfeil links' nehmen Sie Züge zurück.
Lösungshilfe
Nochmal von vorne
In den ersten Zügen einer Schachpartie entwickeln Sie Ihre Figuren. Sie besetzen das Zentrum und rochieren mit dem König. Türme gehören auf die offenen Linie. Die Dame soll nicht zu früh ziehen.