Schachregeln - Der Läufer

1. Tutorial

Der Läufer zieht diagonal (schräg) in alle Richtungen beliebig weit auf freie Felder. Er darf keine Figuren überspringen. Steht eine gegnerische Figur im Weg, so kann der Läufer diese schlagen und steht dann auf ihrem Feld.

Der Läufer hat eine besondere Eigenschaft: Er bleibt immer auf den Feldern einer Farbe. Daraus ergeben sich im Schach viele strategische Konsequenzen. Er kann auf freien Diagonalen einige Kraft entwickeln, doch immer nur die Hälfte der Felder des Schachbretts erreichen.

Zwei Läufer sind in offenen Stellungen sehr effektiv, weil sie zusammen viele Felder überdecken. Man nennt zwei zusammenwirkende Läufer das Läuferpaar. Weil das Läuferpaar so gut funktionieren kann, ist der Läufer in der Praxis einen Hauch wertvoller als der Springer.


Übungen

Ziehen Sie direkt auf dem Brett, um einen Lösungszug einzugeben. Entweder drücken Sie nacheinander auf Start- und Zielfeld. Oder Sie drücken auf die Figur, halten Sie fest, ziehen Sie aufs Zielfeld und lassen Sie dort los. Mit dem Schalter 'Pfeil links' nehmen Sie Züge zurück.
Lösungshilfe
Nochmal von vorne
Läufer haben lange Reichweite, erreichen aber nur Felder einer Farbe. Daher arbeiten sie besonders gut im Läuferpaar zusammen. Läufer mögen freie Diagonalen und Stellungen ohne blockierte Bauern.